Die Gesellschaft des Pelotons – Guillaume Martin

16,80 

Die Gesellschaft des Pelotons

Eine Philosophie des Einzelnen in der Gruppe von Guillaume Martin

Leseprobe PDF

Broschur, 192 Seiten
aus dem Französischen von Christoph Sanders
ISBN 978-3-95726-066-6 [9783957260666]
Erscheinungsdatum Mai 2022

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Marke:Covadonga Verlag

Beschreibung

Guillaume Martin ist fraglos eine Ausnahmeerscheinung im Spitzensport. Der Franzose gehört als Radprofi zur Weltelite und mischt seit Jahren bei der Tour de France und anderen großen Rennen vorne mit. Zugleich hat sich der studierte Philosoph aber auch einen Namen als Kolumnist und Buchautor gemacht. Für sein Erstlingswerk, den internationalen Überraschungs-Bestseller »Sokrates auf dem Rennrad«, schickte er die berühmtesten Denker der Menschheit in eine fiktive Tour de France der Philosophen. Nun erscheint sein Essay »Die Gesellschaft des Pelotons«. Ein Buch nicht nur für Radsport- und Philosophie-Interessierte. Ein Plädoyer für einen authentischen Egoismus und den Bruch mit lähmenden Konventionen. Eine kluge, mutige, aus dem Rahmen fallende Streitschrift eines ungewöhnlichen Autors zu einer Frage, die in Zeiten des Klimawandels und der Covid-19-Pandemie von größerer Aktualität und Brisanz denn je ist: Wie können
Menschen in einer Gesellschaft zusammenleben und zu deren Wohlergehen beitragen, ohne sich selbst zu opfern und ihre persönlichen Ambitionen aufzugeben?

Als Individualsport, der in Mannschaften ausgeübt wird, führt uns der Radsport zurück zu unseren tiefsten Widersprüchen. Wie jede menschliche Organisation besteht auch das Peloton aus verschiedenen »sozialen Klassen« – von den beschützten Kapitänen bis hin zum Velo-Proletariat der Wasserträger. Es ist ein streng hierarchisches Universum geprägt von Machtspielen, Koalitionen auf Zeit und gegenseitiger Hilfe, in dem alle Triebe sich verschärfen und man dennoch irgendwie miteinander auskommen muss. Der französische Radprofi Guillaume Martin, Achter der Tour de France 2021 und Philosoph mit Master-Abschluss an der Universität Paris-Nanterre, hat gelernt, wie er sich in dieser Welt bewegen muss. Und so formuliert er nun anhand des Pelotons eine Philosophie des Einzelnen in der Gruppe.

Kann uns etwa ausgerechnet der Mikrokosmos des Radsports etwas darüber lehren, was in diesem großen Peloton, das wir Gesellschaft nennen, heute auf dem Spiel steht? Ähneln wir in dieser Zeit, in der sich etliche globale Krisen zuspitzen, nicht auf bedenkliche Weise einem uneinsichtigen Rennfahrer, der seine eigenen Interessen voranstellt, ohne zu erkennen, dass dies der gesamten Gemeinschaft schadet? Und kann der Sport womöglich sogar als Modell für ein Umdenken in der Welt dienen?

  • Ein Spitzensportler als Essayist: Frankreichs Tour-de-France-Hoffnung formuliert eine Philosophie des Einzelnen in der Gruppe.
  • Ein kluges, originelles Sportbuch, das aus dem Rahmen fällt – von einem aktiven Radprofi selbst verfasst.
  • Eine hochaktuelle Frage (die für Radrennfahrer seit jeher im Kern ihrer Profession steht): Wie kann man zusammenleben und Teil einer Gemeinschaft sein, ohne sich selbst zu opfern und seine persönlichen Ambitionen aufzugeben?

Der Autor:

Guillaume Martin, geboren 1993, ist Radprofi und studierter Philosoph. Bereits dreimal fuhr er beim wichtigsten und berühmtesten Radrennen der Welt, der Tour de France, in die Top 12 der Gesamtwertung. Bei der Vuelta a España gewann er das Bergtrikot für den besten Kletterer. Er ist Kolumnist für Le Monde und hat das Theaterstück »Platon vs. Platoche« verfasst, das vom Théâtre de la Boderie aufgeführt wurde. Sein erstes Buch über eine fiktive Tour de France der Philosophen war ein in mehrere Sprachen übersetzter Bestseller.

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